{"id":736,"date":"2010-06-22T14:26:12","date_gmt":"2010-06-22T12:26:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.weli.at\/kinder\/?p=736"},"modified":"2015-10-12T11:18:21","modified_gmt":"2015-10-12T11:18:21","slug":"stillen-eine-neue-studie-aus-dem-standard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weli.at\/kinder\/stillen-eine-neue-studie-aus-dem-standard\/","title":{"rendered":"Baby &#8211; Stillen &#8211; eine Studie aus der Zeitung &#8222;Der Standard&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Jede f\u00fcnfte Mutter stillt ihr Baby nicht &#8211; die Stillbereitschaft h\u00e4ngt vom Bildungsgrad ab!<\/p>\n<p>Hamburg &#8211; Ob eine Mutter ihr Baby stillt, h\u00e4ngt offenbar mit ihrem Bildungsgrad zusammen. W\u00e4hrend nur jede zehnte Mutter mit Abitur oder Studium<!--more--> bei einer Forsa-Umfrage angab, nicht gestillt zu haben, war es bei den M\u00fcttern mit Hauptschulabschluss fast jede Dritte. Au\u00dferdem geben Frauen, die in einem Dorf oder in Kleinst\u00e4dten leben, h\u00e4ufiger die Brust als Gro\u00dfst\u00e4dterinnen. Insgesamt stillt laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) jede f\u00fcnfte Mutter ihr Baby \u00fcberhaupt nicht mehr. Und lediglich sechs von zehn S\u00e4uglingen erhalten l\u00e4nger als drei Monate Muttermilch.<\/p>\n<p>In Deutschland wurde dar\u00fcber hinaus ein Ost-West-Gef\u00e4lle festgestellt. In den neuen Bundesl\u00e4ndern stillen neun von zehn Frauen, daf\u00fcr jedoch nicht so lange wie die westdeutschen Frauen, von denen weniger als acht von zehn ihren Kindern die Brust geben. Die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung pl\u00e4diert daf\u00fcr, sechs Monate voll zu stillen.<\/p>\n<div id=\"attachment_747\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.weli.at\/kinder\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_67491.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-747\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-747\" title=\"stillen\" src=\"https:\/\/www.weli.at\/kinder\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_67491-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-747\" class=\"wp-caption-text\">stillen<\/p><\/div>\n<p><strong>Das Stillen hat demnach viele Vorteile<\/strong>.&#8220;Gestillte Babys erkranken sp\u00e4ter seltener an Mittelohrentz\u00fcndungen und Infektionen des Magen-Darm-Traktes oder der Luftwege. Au\u00dferdem beugt das Stillen Allergien wie Heuschnupfen, Asthma oder der Hautkrankheit Neurodermitis vor&#8220;, sagt Beate Thier, \u00c4rztin bei der TK. Laut aktueller Allergie-Leitlinie, unter anderem herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Allergologie und klinischen Immunologie, gen\u00fcgen nach neuesten Erkenntnissen allerdings bereits vier Monate Stillzeit zur Allergiepr\u00e4vention.<\/p>\n<p><strong>Vorzeitiges Stillende durch zu wenig Milch oder Schmerzen<\/strong><br \/>\nVier von zehn M\u00fcttern, die gestillt haben, gaben an, dass sie die Stillzeit fr\u00fcher abbrechen oder eher zuf\u00fcttern mussten, als sie sich eigentlich vorgenommen hatten. Grund war bei \u00fcber der H\u00e4lfte der Frauen, dass sie zu wenig Milch hatten. Stillprobleme wie eine entz\u00fcndete Brust oder Schmerzen machte jede Vierte f\u00fcr den vorzeitigen Still-Stopp verantwortlich.<\/p>\n<p>Gestillte Kinder nehmen Untersuchungen zufolge langsamer zu als &#8222;Flaschenkinder&#8220; und neigen auch sp\u00e4ter weniger zu \u00dcbergewicht. &#8222;Offenbar birgt eine schnelle Gewichtszunahme im Babyalter langfristig das Risiko, zu dick zu werden&#8220;, sagt Thier. M\u00fctter, die ihre Kinder nicht stillen k\u00f6nnen oder wollen, sollten ihnen deshalb nur Milch mit einem niedrigen Eiwei\u00dfgehalt geben. So k\u00f6nnen sie die Gewichtszunahme auf ein nat\u00fcrliches Ma\u00df beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Die M\u00fctter selbst profitieren ebenfalls vom Stillen. &#8222;Frauen, die gestillt haben, haben ein geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Sie erreichen nach der Geburt leichter wieder ihr Normalgewicht. Damit ist auch die Gefahr f\u00fcr sp\u00e4tere Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes reduziert. Au\u00dferdem sch\u00fcttet der K\u00f6rper beim Stillen ein Hormon aus, das die R\u00fcckbildung der Geb\u00e4rmutter unterst\u00fctzt&#8220;, so Thier abschlie\u00dfend. (pte)<\/p>\n<p>9. M\u00e4rz 2010, http:\/\/derstandard.at\/1267743606240\/Jede-fuenfte-Mutter-stillt-ihr-Baby-nicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jede f\u00fcnfte Mutter stillt ihr Baby nicht &#8211; die Stillbereitschaft h\u00e4ngt vom Bildungsgrad ab! Hamburg &#8211; Ob eine Mutter ihr Baby stillt, h\u00e4ngt offenbar mit ihrem Bildungsgrad zusammen. 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